Tourenrucksack- Auf die Qualität kommt es an

Der Rucksackmarkt hat mittlerweile Dimensionen angenommen, die es schwer machen den Überblick zu behalten. Unerfahrene Käufer sind häufig verwirrt und wissen bei den ganzen Begrifflichkeiten nicht, für welches Rucksackmodell sie sich entscheiden sollen. So stellt sich die Frage: Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Tourenrucksack?“

Tourenrucksack- Wo kommen Tourenrucksäcke zum Einsatz?

TourenrucksaeckeZuerst einmal kann man sagen, dass Tourenrucksäcke immer auf bestimmte Einsatzgebiete zugeschnitten sind. Dies bedeutet ein Tourenrucksack für Fahrradtouren unterscheidet sich zum Teil wesentlich von einem Tourenrucksack der auf Klettertouren ausgelegt ist. Demnach ist es nicht egal zu welchem Tourenrucksack man greift. Vor dem Kauf ist es wichtig zu wissen, auf welchem Gebiet der Rucksack zum Einsatz kommen soll. Bleibt man jetzt einmal beim Beispiel des Tourenrucksacks zum Klettern, dann hat man hier als wesentliche Merkmale einen festeren Hüftgurt und zusätzliche spezielle Funktionsdetails wie beispielsweise diverse Halterungen und Befestigungsmöglichkeiten für Seile. Ein Rucksack für Skitouren hat im Gegenzug Halterungen für Schneeschuhe sowie Fächer für Lawinenschaufel und Lawinensonde. In der Regel ist diese Variante des Tourenrucksacks speziell gepolstert, damit bei einem eventuellen Sturz auf den Rücken die Wirbelsäule nicht verletzt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Tourenrucksack und Trekkingrucksack?

Der häufigste Unterschied bei diesen beiden Rucksackmodellen betrifft in der Regel das Volumen. Denn im Gegensatz zum Trekkingrucksack ist der Tourenrucksack mit einem durchschnittlichen Volumen von circa 45 Litern, auf Touren mit regelmäßigen Aufenthalten ausgelegt.

Typische Merkmale von einem Tourenrucksack

Was bei einem Tourenrucksack zuerst ins Auge fällt ist seine äußerst schlanke Form die zudem sehr stabil ist. Das macht ihn zum perfekten Begleiter bei den jeweiligen sportlichen Aktivitäten. Durch die reduzierte Größe lässt der Tourenrucksack seinem Träger ausreichend Bewegungsfreiheit. Je nach Einsatzgebiet hat jeder Tourenrucksack unterschiedliche Ausstattungsmerkmale. Allerdings unterscheiden sich die meisten Tourenrucksäcke in ihrem Grundaufbau kaum voneinander. In der Regel verfügen alle Tourenrucksäcke über einen Hüftgurt. Dieser ist wichtig da er die Last von den Schultern auf die Hüfte umverteilt. Dank dieser Funktion ist ein hoher Tragekomfort auch auf längeren Strecken gewährleistet. Das Hauptfach des Rucksacks lässt sich bei den meisten Modellen unterteilen. So ist beispielsweise die Möglichkeit gegeben Schmutzwäsche vom übrigen Gepäck zu trennen. Im Deckel befindet sich ein Dokumentenfach. Hier können Papiere und Geld sicher verstaut werden. Zudem verfügen manche Tourenrucksäcke noch über einen integrierten Regenschutz. Wie bei allen anderen Rucksäcken auch, sollte man beim Kauf auf eine gute Verarbeitung des Tourenrucksacks und ein geringes Eigengewicht achten.

 

Tourenrucksack- Empfehlenswerte Modelle im Bereich der Tourenrucksäcke

Der Tourenrucksack „Tour Bag 50“  von Outdoorer ist ein äußerst robustes Modell, dass sich auch prima als Wanderrucksack oder als Handgepäck im Flugzeug eignet. Für knapp 100€ bekommt man hier viel Rucksack für relativ kleines Geld. Anspruchsvolle Sparfüchse werden mit Rucksack „Sherpa“ von High Peak sicherlich jubeln. Für unter 100€ erhält man einen Rucksack mit integriertem Regenschutz, Trinksystem Vorrichtung, Lastenausgleichs-Gurte und das verstellbare Vario-Rückensystem sorgt hier für optimale Anpassung.

Kletterer und Tageswanderer hingegen liegen mit dem Stratos 34 von Osprey genau richtig. Dank innovativem AirSpeed Tragesystem sitzt dieser Rucksack in jeder Situation bequem und dennoch fest. Die spezielle Stow-on-the-Go sorgt dafür das die Trekkingstöcke schnell und bequem an der Rucksackseite befestigt werden können, ohne das man anhalten muss.