Wanderrucksäcke- Schon für unter 100 Euro kaufen

WanderrucksackWandern, noch vor einiger Zeit war das nach landläufiger Meinung höchstens eine Freizeitbeschäftigung für rüstige Senioren. Doch in den letzten Jahren hat sich das Image grundlegend gewandelt und vermehrt entdeckt auch die jüngere Zielgruppe die Lust am Wandern. Entsprechend groß ist auch die Nachfrage nach funktionellen Wanderrucksäcken. Denn für einen ganzen Tag an der frischen Luft, fällt schon einiges an Gepäck an. Nicht nur der Proviant soll einen Platz finden, sondern Regenbekleidung und vielleicht auch die Fotoausrüstung wollen verstaut werden. Schnell hat man so eine Gepäcklast von mehreren Kilos zusammen.

 

Im Wanderrucksack findet alles seinen Platz

Wer gerne unterwegs ist und regelmäßig wandert, der sollte bei der Wahl des Wanderrucksacks keine Kompromisse eingehen. Vermeintliche Schnäppchen können den Freizeitspaß rasch trüben, weil vielleicht die Verarbeitung schlecht ist oder aber durch eine mangelhafte Gurtkonstruktion lange Tragezeiten zur Qual werden. Um solch schlechte Erfahrungen zu vermeiden, sollte man besser gleich zu Wanderrucksäcken bekannter Hersteller greifen, die sich am Markt etabliert haben. Hier sorgen nämliche gepolsterte Schulter- und Hüftgurte dafür das die Last gleichmäßig verteilt wird. So haben selbst bei langen Wandertouren Rückenschmerzen keine Chance.

Wanderrucksack- Die richtige Größe ein entscheidendes Kriterium beim Kauf

Ebenso wichtig wie ein funktionelles Gurtsystem ist die Wahl der richtigen Größe. Auch auf dem Sektor der Wanderrucksäcke sind hier Unterschiede unter den verschiedenen Herstellern zu verzeichnen. Besonderes Augenmerk sollte darauf gelegt werden, ob die Rückenlänge passt. Ist dies nicht der Fall, dann sollte ein anderes Modell oder ein anderer Hersteller gewählt werden. Allerdings gibt es mittlerweile schon einige Modelle bei denen die Rückenlänge individuell angepasst werden kann. Zudem sollte überprüft werden ob der Hüftgurt richtig sitzt. Ein Rucksack dessen Hüftgurt über den Bauch des Trägers läuft, ist nämlich eindeutig zu klein.

Bei manchen Rucksackmodellen lässt sich mittels seitlichen Kompressionsgurten das Volumen des Wanderrucksacks verkleinern. Eine gute Funktion, falls der Rucksack mal nicht voll beladen werden muss. Im Gegensatz dazu besteht bei wiederum anderen Wanderrucksäcken die Möglichkeit das Hauptfach noch oben hin zu vergrößern.

Wanderrucksack- Die Geschmacksfrage- Netzrücken oder Schaumstoffpolster?

Der Netzrücken verläuft straff gespannt über ein Gestell aus Kunststoff oder Metall. Dadurch entsteht zwischen Träger und Rucksack ein Abstand. Dieser Abstand soll dafür sorgen das der Nutzer weniger schwitzt. Die Auflageflächen an Schulter und Hüfte sind jedoch mit Schaumstoff gepolstert. Je größer diese Flächen sind, umso geringer ist auch die Belüftung durch den Netzrücken. Allerdings lassen sich Wanderrucksäcke mancher Hersteller, dank Ventilationskanäle im Schaumstoff, selbst ohne Netzgestell gut tragen. An diesem Punkt entscheidet häufig der persönliche Geschmack und das eigene Wohlbefinden. Wobei sich sagen lässt, dass Kletterer Rucksäcke mit großer Schaumstoffpolsterung vorziehen, da diese enger am Körper anliegen. Während hingegen Nutzer die im leichten Gelände unterwegs sind, auf Wanderrucksäcke mit Netzrücken setzen.

 

Ein guter Wanderrucksack, ist oft günstiger als man denkt

Wer auf der Suche nach einem guten und vor allem funktionellen Wanderrucksack ist, der hat häufig die Befürchtung das Unsummen investiert werden müssen. Doch gute Wanderrucksäcke gibt es schon unter 100€. Für ungefähr 80€ ist der „Freeflow“ von Berghaus erhältlich. The North Face schickt mit knapp 90€ das Modell „Terra“ ins Rennen. Für etwa 70€ ist der Wanderrucksack „ Summit“ von Salewa erhältlich, der insbesondere für kleinere Personen sehr gut geeignet ist.